Appenzeller Spitzhauben

Ursprünglich war das Spitzhaubenhuhn über Jahrhunderte im Alpenraum verbreitet, wo es im 15. Jahrhundert in Klöstern gezüchtet wurde. Allerdings fand es sich im letzten Jahrhundert nur noch im Gebiet der beiden Appenzeller Halbkantone, somit wurde es nur noch Appenzeller Spitzhaube genannt.

Die Tiere sind hervorragend an die Bergwelt angepasst, sie klettern excellent auf felsigem Grund und können sehr gut fliegen. Aufgrund ihrer kleinen Kehllappen und ihres kleinen Kamms, welcher lediglich zwei kleine Hörnchen besitzt, sind sie gegenüber Frost nicht sehr anfällig.

Die lebhaften Appenzeller Spitzhauben benötigen zur Haltung viel Platz und schlafen durchaus auch gerne auf Bäumen.
Die Legeleistung wird mit 150 weißen Eiern pro Jahr beziffert, bei einem Brutei-Gewicht von 55g.

Anfang der 1950er Jahre war diese Rasse beinahe ausgestorben. Dank des ProSpecieRara-Projekt konnte der Bestand in den frühen 1980er Jahren stabilisiert werden.

Appenzeller Spitzhauben

Wir bedanken uns sehr herzlich für die freundliche Unterstützung durch das hervorragende Bildmaterial bei Frau Claudia Brühlmann (C) aus der Schweiz.

 

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